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Wohnfreiräume prägen täglich die Qualität unseres Alltags. Innenhöfe, Wege, Plätze und Gärten sind Treffpunkte der Nachbarschaft, Spielräume für Kinder und Rückzugsorte im dichten Stadtraum. Gleichzeitig tragen sie zur Kühlung der Städte, zur Versickerung von Regenwasser und zur Förderung der Biodiversität bei. Die folgenden Projekte zeigen, wie vielfältig und qualitätsvoll Freiräume im Wohnbau in Österreich gestaltet werden: intensiv begrünte Innenhöfe, gemeinschaftliche Quartiersplätze, Dachgärten, naturnahe Spiellandschaften und weitläufige Freiräume neuer Stadtquartiere. Sie alle schaffen soziale und ökologische Lebensräume im Alltag der Stadt.
Leben an der Donau
Danube Flats von Karl Grimm Landschaftsarchitekten
Mit den Danube Flats entstand an der Wiener Reichsbrücke der höchste Wohnbau Österreichs. Zwischen den dynamisch geschwungenen Hochbauten entfaltet sich ein großzügiges Freiraumsystem aus Aufenthalts-, Begegnungs- und Bewegungsräumen, welches die halböffentlichen Bereiche der Anlage mit der öffentlichen Uferzone der Neuen Donau verbindet. Eine zentrale Piazza mit Schanigarten, Spielangeboten und konsumfreien Aufenthaltszonen bildet das lebendige Herz des Ensembles. Geschwungene Hochbeete strukturieren die überbaute Ebene und schaffen Wurzelraum für rund 35 Bäume. Stauden- und Gräserpflanzungen sowie helle mineralische Beläge erzeugen ein stimmungsvolles Bild, das an eine Dünenlandschaft erinnert. Auch die angrenzende Uferzone wurde von Karl Grimm Landschaftsarchitekten neu gestaltet: Entsiegelte Flächen, eine Geländestufe mit Boulderwand und ein großzügiges Holzdeck erweitern den Freiraum bis an die Neue Donau. Ein Boulevard für sanfte Mobilität verbindet außerdem Reichsbrücke, U-Bahn-Vorplatz und Uferpromenade und bildet das räumliche Rückgrat des gesamten Areals.






(c) Romana Graf, Karl Grimm Landschaftsarchitekten, mmcité Stadtmobiliar
Grafisch und Grün im Wohnquartier
Bruno-Marek-Allee von Carla Lo Landschaftsarchitektur
Im Wiener Nordbahnhofviertel entstand zwischen freifinanziertem Eigentum und gefördertem Wohnbau ein gemeinsamer Freiraum mit klarer, grafischer Struktur. Lineare Wegeachsen, helle Materialien und präzise gesetzte Pflanzflächen gliedern die 9.100 m² große Anlage und schaffen eine verbindende Außenraumstruktur zwischen den Gebäuden. Inselartige Aufenthaltsbereiche, Urban-Gardening-Beete und ein Kleinkinderspielbereich zonieren den Raum. Technisch anspruchsvoll liegt der gesamte Freiraum über einer Tiefgarage und dennoch konnten großkronige Bäume direkt in die Fläche integriert werden. So verbindet das Projekt von Carla Lo Landschaftsarchitektur funktionale Dichte mit vegetativer Tiefe im innerstädtischen Wohnbau.




(c) Carla Lo Landschaftsarchitektur und Johannes Hloch
Freiraum auf allen Wohnungsebenen
Nordbahnhof 1 von YEWO Landscapes
Dieser Freiraum endet nicht im Erdgeschoss: Terrassierte Ebenen führen ihn in die Höhe und bilden einen hybriden Stadtsockel, der Wohnen, Arbeiten und soziale Nutzungen miteinander verbindet. Durch unterschiedliche Öffentlichkeitsgrade strukturieren YEWO Landscapes das Gefüge und verschränken Gebäude und Landschaft zu einem zusammenhängenden Raum. Mittel- und Großbäume, unversiegelte Flächen sowie begrünte Dachlandschaften nach dem Prinzip der Schwammstadt unterstützen Wasserrückhalt und sommerliche Kühlung. Ein „grüner Vorhang“ aus Kletterpflanzen wirkt als Filter und Sonnenschutz. Vorinstallierte Pflanztröge ermöglichen den Bewohner:innen eine aktive Mitgestaltung und stärken die Identifikation mit dem Wohnumfeld.




(c) YEWO Landscapes und Herta Hurnaus
Wohnen im Bestand der Bäume
BLICKPUNKT 21 – Leopold von PlanSinn Planung & Kommunikation
Drei Wohngebäude gruppieren sich um einen zentralen Freiraum, der von seinem Altbaumbestand geprägt wird. Die bestehenden Bäume definieren Struktur, Atmosphäre und Erschließung des 4.900 m² großen Wohnumfelds und bilden den Auftakt des siedlungsbezogenen Grünraums. Unterpflanzungen, Trittplatten und gezielt gesetzte Möblierung machen die schattigen Bereiche nutzbar, während das optimierte Wegekonzept die Versiegelung minimiert. Ein Stauden- und Gräsersaum rahmt die Mieter*innengärten und offene Sichtachsen verbinden das Quartier mit der Nachbarschaft. Der Übergang zum öffentlichen Raum wurde aufeinander abgestimmt gestaltet und stärkt die Durchlässigkeit des Wohnprojekts. Dieser Freiraum von PlanSinn Planung & Kommunikation verbindet Bestand, Nutzung und Nachbarschaft und wurde als IBA-Wien-Projekt ausgezeichnet.





(c) PlanSinn und Herta Hurnaus
Wohnfreiraum mit Wurzeltiefe
BLICKPUNKT 21 – Leopoldine von PlanSinn Planung & Kommunikation
Auf dem ehemaligen Gaswerksgelände entstand ein Wohnprojekt mit klar gegliedertem Freiraum und starkem Nachhaltigkeitsanspruch. Da das Parken in Sammelgaragen organisiert ist, bleibt der 7.300 m² große Außenraum ununterbaut – eine wesentliche Voraussetzung für langfristig entwicklungsfähige Baumpflanzungen und durchwurzelbaren Boden. Zur ökologischen Aufwertung wurden von PlanSinn Planung & Kommunikation neue Lebensräume für Vögel, Eidechsen, Falter und Schnecken geschaffen und einem laufenden Monitoring unterzogen. Gruppen kleiner bis mittelgroßer Bäume beschatten die Anlage und stärken das Mikroklima. Ein geradliniges Wegekreuz ordnet den Freiraum, Stauden- und Gräsersäume mit über 10.000 Pflanzen rahmen die Eigengärten. Gemeinschaftsplätze und Spielbereiche schaffen differenzierte Aufenthaltsqualitäten und verbinden ökologische Qualität mit alltagstauglicher Nutzung im Wohnbau.




(c) PlanSinn und Herta Hurnaus
Nachbarschaft im Freiraum
Quartier Kutzen von Gruber+Haumer Landschaftsarchitektur
Im Ortsteil Kutzen in Koblach entstand ein neues Wohnquartier mit 65 Wohnungen, einem öffentlichen Kindergarten und gemeinschaftlichen Freiräumen von Gruber+Haumer Landschaftsarchitektur. Der Freiraum verbindet Wohnen, Nachbarschaft und Alltag zu einer zusammenhängenden Quartierslandschaft. Ein kleiner halböffentlicher Platz an der Landesstraße – das „Kutzner Plätzle“ – bildet den Auftakt des Quartiers. Hier treffen Bushaltestelle, Radweg und der Zugang zum Kindergarten aufeinander. Baumpflanzungen, Wiesenstreifen und Staudenpflanzungen schaffen Aufenthaltsqualität und machen den Platz zu einem alltäglichen Treffpunkt. Das Herzstück der Anlage bildet der autofreie grüne Siedlungshof. Spielangebote, beschattete Sitzplätze und Hausbänke bei den Eingängen schaffen Raum für Begegnung und gemeinschaftliche Nutzung. Geländemodellierungen über der Tiefgarage ermöglichen Gehölzpflanzungen und strukturieren den Hof als vielseitigen Spiel- und Aufenthaltsraum.




(c) Gruber+Haumer Landschaftsarchitektur und David Schreyer
Naturnahe Freiräume im Wohnquartier
Berresgasse von Karin Standler Landschaftsarchitektur
Im Wohnquartier Berresgasse in Wien-Donaustadt entstand ein Freiraumkonzept, das naturnahe Gestaltung, Biodiversität und gemeinschaftliche Nutzung miteinander verbindet. Die Architektur von feld72 und die Landschaftsarchitektur von Karin Standler wurden dabei eng aufeinander abgestimmt. Zentrales Element ist eine großzügige Grünfläche im Inneren des Quartiers, die als offener Bewegungsraum gestaltet wurde. Die Mitte bleibt bewusst frei von Ausstattung und befestigten Wegen und ermöglicht vielfältige Nutzungen – von Spiel und Bewegung bis zu informellen Aufenthalten. Modellierte Hügel schaffen Spiel- und Aufenthaltsorte und strukturieren die Fläche. Heimische Baumarten, Wiesenflächen und Blühstreifen fördern Biodiversität und schaffen Lebensräume für Insekten und Kleintiere. Große Bäume spenden Schatten und verbessern gemeinsam mit begrünten Dachflächen das Mikroklima. Naturnahe Spielpunkte wie Weidentunnel, Sitzkreise und kleine Bewegungsangebote sind locker in die Grünflächen eingebettet. Zwischen Gebäuden und Freiräumen sorgen Blühstreifen aus Gräsern, Stauden und Kleingehölzen für weiche Übergänge und stärken den landschaftlichen Charakter des Quartiers.







(c) Karin Standler Landschaftsarchitektur und Hertha Hurnaus
Versteckte Dachgärten
Tivoligasse von Carla Lo Landschaftsarchitektur
Während im Erdgeschoss Einkauf und Alltag stattfinden, entfalten sich darüber vier Wohnbauten und drei begrünte Höfe mit unterschiedlichen Atmosphären von Carla Lo Landschaftsarchitektur. Auf nur 400 Quadratmetern entsteht hier Aufenthaltsqualität über dem alltäglichen Stadtraum. Ein umlaufender Pflanzpuffer aus Stauden und Gräsern umschließt die Wohngebäude und sichert die Privatsphäre der Bewohner*innen. Der nördliche Hof dient der Erschließung und bleibt trotz seiner funktionalen Ausrichtung durch begleitende Pflanzsäume grün geprägt. Im mittleren Hof wiederum steht die Vegetation im Vordergrund: Dichte Stauden- und Gräserpflanzungen, ein schmaler Kiesweg und einzelne Sitzgelegenheiten schaffen einen ruhigen Rückzugsort. Der südliche Hof öffnet sich als lebendiger Spiel- und Begegnungsraum mit Rasenflächen, Hügeln und mehrstämmigen Gehölzen. Die drei Höfe sind eigenständig, aber durch eine gemeinsame Pflanzsprache zu einer zusammenhängenden Landschaft verwoben. So entstehen Rückzugsorte mit eigenem Charakter – verborgen über der Stadt.




(c) Carla Lo Landschaftsarchitektur und Johannes Hloch
Freiräume für ein ganzes Quartier
Leben am langen Felde von ARGE SimZim Grimm
Auf dem Gelände der ehemaligen Fensterfabrik Hrachowina entstand nahe dem Ortskern von Kagran ein neues Stadtquartier mit rund 1.700 Wohnungen, Bildungseinrichtungen und gewerblichen Nutzungen. Die Freiräume der ARGE SimZim Grimm strukturieren das rund zehn Hektar große Areal als verkehrsberuhigtes und weitgehend autofreies Quartier. Quartiersgassen und Plätze verbinden Erschließung, Aufenthalt und gemeinschaftliches Leben. Dazwischen liegen grüne Wohnhöfe, die den Bewohner*innen geschützte und ruhige Aufenthaltsräume bieten. Spiel- und Bewegungsflächen für Kinder und Jugendliche sowie Urban-Gardening-Bereiche ergänzen das vielfältige Angebot. So entsteht über das gesamte Quartier ein differenziertes Mosaik aus öffentlichen, halböffentlichen und privaten Freiräumen. Der angrenzende Park erweitert die Freiraumstruktur um zusätzliche Aufenthalts- und Bewegungsräume. Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die ökologische Gestaltung. Begrünte Fassaden, Dachgärten und zahlreiche Baumneupflanzungen tragen zur Verbesserung des Mikroklimas bei. Regenwassermanagement wird integrativ umgesetzt: Dachwässer werden Schwammstadtbäumen zugeleitet, Oberflächenwasser von Wegen und Spielflächen versickert in begrünten Mulden.






(c) ARGE SimZim Grimm und Johannes Hloch
Der Hof als gemeinsamer Stadtraum
Gründer-Innen-Hof von PlanSinn Planung & Kommunikation
Im Wohnquartier Gründer-Innen-Hof an der Barbara-Prammer-Allee wurde der Freiraum bauplatzübergreifend von PlanSinn entwickelt. Zwei Plätze und ein intensiv begrünter Innenhof bilden die Grundstruktur des Freiraumsystems für die Nachbarschaft. Gräserpflanzungen und Wege sind die verbindenden Elemente dieser Gestaltung. Ein durchgehendes Band aus Gräsern und Stauden zieht sich über das gesamte Baufeld und verbindet die einzelnen Bauplätze zu einer gemeinsamen Landschaft. Baumgruppen strukturieren den Hof und schaffen einen schattigen Aufenthaltsraum. Offene Wiesenflächen, ein gemeinschaftlich nutzbarer Kinder- und Jugendspielplatz sowie Bewegungsbereiche schaffen Raum für Begegnung und Aktivität. Aktivitätsinseln im Hof wurden in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit den Bewohner*innen entwickelt. Ein Dach aus Linden verstärkt den grünen Charakter des Wohnfreiraumes.





(c) PlanSinn Planung & Kommunikation und Hertha Hurnaus
Freiraum im Kreislauf
Grellgasse von Carla Lo Landschaftsarchitektur
In Wien-Floridsdorf entstand auf dem ehemaligen Gelände der OMV-Zentrale ein Wohnprojekt mit 341 Wohnungen und Kindergarten. Der Freiraum wurde von Carla Lo Landschaftsarchitektur als Experimentierfeld für Circular Design entwickelt und setzt erstmals auf Urban Mining. Vor dem Abbruch wurde das bestehende Gebäude gemeinsam mit den Materialnomaden systematisch untersucht und geeignete Bauteile für eine Wiederverwendung identifiziert. Charakteristische Elemente des ehemaligen OMV-Baus – darunter Betonfassadenteile, Edelstahlhandläufe und Stahlkonstruktionen – wurden ausgebaut, aufgearbeitet und in den neuen Freiraum integriert. Aus den Betonfassadenelementen entstanden Sitzbänke und Trittplatten, aus den Handläufen Spielgeräte und Fahrradständer, aus einer Stahlkonstruktion ein Sonnenschutz über dem Kinderspielplatz. Die Gestaltung folgt dabei nicht einem klassischen Materialkatalog, sondern den vorhandenen Bauteilen und ihrer Geschichte. So entstand eine Collage aus Fragmenten des früheren Gebäudes, die den industriellen Ursprung des Ortes sichtbar hält und in einen neuen Freiraum übersetzt. Circular Design wird hier nicht als reines Recycling verstanden, sondern als gestalterischer Ansatz, der Ressourcen, Ort und Erinnerung miteinander verbindet.





(c) Carla Lo Landschaftsarchitektur und Johannes Hloch sowie Materialnomaden
Zwischen Wiese und Hof
Barbara-Prammer-Hof von PlanSinn Planung & Kommunikation
Der Freiraum des Barbara-Prammer-Hofs in Wien-Favoriten von PlanSinn greift die offene Feldlandschaft des angrenzenden Landschaftsschutzgebiets Hasenleiten auf und übersetzt sie in eine differenzierte Wohnlandschaft. Der südliche Teil des Grundstücks wird als großzügige Spiel- und Bewegungswiese gestaltet. Baumgruppen aus Spitzahorn (Acer platanoides) und Sommerlinde (Tilia platyphyllos) gliedern den Raum, während ein „wilder Rand“ entlang der Bahnlinie mit Gräsern und Stauden einen landschaftlichen Übergang bildet. Dieser Bereich bietet Spiel- und Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche mehrerer Bauplätze. Im Inneren der Anlage entsteht eine ruhigere Freiraumstruktur. Wegeaufweitungen schaffen Aufenthaltsbereiche, während ein Band aus hohen Gräsern den Übergang zu den privaten Erdgeschosswohnungen bildet. Die beiden Innenhöfe werden durch Baumpflanzungen und Gräser geprägt, die bis in die oberen Geschosse wirken und den Höfen eine grüne Atmosphäre verleihen. Auch die Dachflächen werden als nutzbare Freiräume gestaltet. Rasenflächen, Staudenpflanzungen und Holzdecks bilden einen „grünen Teppich“, der unterschiedliche Aufenthaltsorte ermöglicht. Hochbeete bieten Raum für gemeinschaftliches Gärtnern und stärken die Nutzung der Dachlandschaft als Teil des Freiraums.





(c) PlanSinn Planung & Kommunikation und Hertha Hurnaus
Gemeinschaft im Zentrum
Wohnhausanlage Fürbergstraße von YEWO Landscapes
Die Freiräume der Wohnanlage Fürbergstraße in Salzburg sind um einen gemeinschaftlichen Quartiersplatz organisiert. Die privaten Gärten der Erdgeschosswohnungen orientieren sich zu dieser Mitte und bilden einen fließenden Übergang zwischen privaten und gemeinschaftlich genutzten Bereichen. Der Platz selbst bietet vielfältige Aufenthaltsmöglichkeiten mit Sitzbänken, Hängematten und einem Trinkbrunnen. Unterschiedliche Spielinseln schaffen Angebote für verschiedene Altersgruppen – vom Balancieren und Klettern bis zum Sandspielen. Ein überdachter Aktivbereich mit Kletterseilen ermöglicht Bewegung auch bei schlechtem Wetter. Besonderer Wert wurde von YEWO Landscapes auf eine reduzierte Versiegelung gelegt. Helle Ortbetonfelder strukturieren die Hauptwege, während Nebenflächen mit wasserdurchlässigen Belägen ausgeführt sind. Stauden- und Heckenpflanzungen begleiten die barrierefreien Wege und schaffen weiche Übergänge zwischen privaten Gärten und gemeinschaftlichen Freiräumen.




(c) YEWO Landscapes
Titelbild: (c) YEWO Landscapes und Herta Hurnaus






















